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Wie sahen die Kleider des Rokoko aus, welche Kleidung war in, was veränderte sich im laufe der Zeit? Hier können Sie sich ein wenig über Rokoko Kleider informieren.
Ca. 1720 – 1789
Zur Zeit des Rokoko gehörte es zum guten Ton Mätressen zu haben. Madame Pompadour war eine Bürgerliche und war deshalb verpönt. Sie war eine normale verheiratete Frau.
Es war die letzte große Epoche der höfischen Mode, die Zeit der Prunksucht und Dekadenz und endete mit der Französischen Revolution. Die Schneppe lässt die Taille noch schmaler erscheinen. Sie geht ganz tief in den Rock hinein. In das Korsett wurden Eisenstangen eingearbeitet, der Beruf „Korsettschneider“ entstand. Wenn man abends eine Feier hatte, wurde man schon morgens geschnürt. Auch Kinder wurden in Korsetts gezwängt. Männer und Frauen trugen weißes Haar, mit Mehl gepudert, man trug Pastelltöne kombiniert mit weiß. Alles wurde stilisiert und gekünstelt. Der äußere Schein wurde gewahrt, aber man hat sich nicht gewaschen. Man schützte sich vor der Sonne um eine blasse Haut zu erhalten.
Veränderung der Damenmode im 18. Jahrhundert:
Die **Rokoko Kleider** wurde immer breiter und die Frisuren wurden höher. 1780 schauten die Füße heraus, es galt als erotisch. Die Männermode blieb immer gleich.Damenmode im Frührokoko:
Die Damenmode war reich verziert. Der Rock der Rokoko Kleider war anfangs rund. Es wurde auf den Oberrock Wert gelegt. Der Ärmel blieb auf Ellenbogenlänge. Die Haare wurden nicht so stark aufgesteckt.Spätrokoko
Der Rokoko Rock wurde noch breiter und oval. Die Taille wurde bis zu einem Umfang von 42 cm geschnürt. Man trug eine sehr hohe Frisur (mit Hilfe von Stärke und Drahtgestellen), mit Federn verziert.
Kurz vor der Französischen Revolution lockerte sich die Mode wieder ein bisschen.